von M. Horstmann
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Listen to the Echo

Listen to the Echo - so lautete der Ausstellungstitel der großen Retrospektive des südafrikanischen Künstlers William Kentridge, zu der das Folkwang Museum von Sep. 2025 bis Jan. 2026 eingeladen hatte.

Die Q1-Grundkurse von Frau Kansy und Herrn Schattka folgten dem Echo und ließen sich von dem vielfältigen Œuvre Kentridges begeistern. Von Zeichnungen über Druckgrafiken, Skulpturen und Tapisserien bis hin zu Operninszenierungen, multimedialen Bühnenstücken und Kurzfilmen umfasste das künstlerische Schaffen.

Museumsbesuch Folkwang

Insbesondere die auf großformatigen Kohlezeichnungen basierenden Stop-Motion-Filme des zeitgenössischen Künstlers dienten dem Q1 Grundkurs von Frau Kansy als Inspirationsquelle für die eigene Projektarbeit. EduSrum als Form des agilen Lernens diente als Organisationsstruktur für das selbstgesteuerte, teambasierte Projekt und ermöglichte einen intensiven wie zielgerichteten Arbeitsprozess.

Arbeitsprozess Teil 1
​Arbeitsprozess Teil 2

Basierend auf eigens gewählten Themen zeigen hier die Jugendlichen, wie sie das Medium Stop-Motion-Film als Ausdrucksmittel für ihre Inhalte und Botschaften nutzen, die sie aktuell beschäftigen und ihnen am Herzen liegen.
Die Fülle an kreativen Ideen und individuellen Lösungen zeugt von großem Engagement, Experimentierfreude und der Fähigkeit, persönliche Gedanken und gesellschaftliche Themen auf kritische, aber auch überaus originelle Weise filmisch umzusetzen. Dabei entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die sowohl durch ihre gestalterische Vielfalt in Bild und Ton als auch durch ihre inhaltliche Tiefe mehr als überzeugen und bereits beim diesjährigen Kulturabend einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
Überzeugen Sie sich selbst und genießen die enorme Schaffenskraft kreativer, kritischer und inspirierender junger Meschen!

​1 „LAST LEAVES“ (Emina, Letizia, Louise, Marie)

Der Film "Last Leaves" thematisiert den massiven Raubbau an der Natur am Beispiel der intensiven Regenwaldabholzung in Indonesien durch Weltkonzerne wie Nestlé und besticht durch den kreativen Einsatz der Elemente Feuer, Wasser und Wind. Durch seine kraftvolle Bildsprache und die symbolische Nutzung der Naturgewalten gelingt es dem Film, die Zerstörung nicht nur zu dokumentieren, sondern auch emotional erfahrbar zu machen. Gleichzeitig regt „Last Leaves“ dazu an, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und Verantwortung für den Schutz unseres Planeten zu übernehmen.

​2 „The Unheard Echo“ (Amira, Helena, Taya, Malte)

In "The Unheard Echo" bekommen Frauenrechte eine Stimme und Raum für Sichtbarkeit ihrer Belange - sei es im Parlament, im öffentlichen Raum oder im Alltag. Der Film beweist, dass Veränderung möglich ist, wenn mutige Stimmen sich Gehör verschaffen und gesellschaftliche Strukturen hinterfragt werden. Er zeigt eindrucksvoll, dass Gleichberechtigung kein abstraktes Ideal bleibt, sondern durch Engagement, Solidarität und Sichtbarkeit Schritt für Schritt Realität werden kann.

3 Sick System (Lina, Lena, Tialda, Nijaz, German)

Wie Geld und Gier das Gesundheitssystem zerfressen, zeigt in eindrücklicher Art und Weise der Film "Sick System". Mit schonungsloser Klarheit und eindringlichen Einblicken in eine Branche, die eigentlich dem Wohl der Menschen dienen sollte, legt der Film offen, wie wirtschaftliche Interessen zunehmend über medizinische Notwendigkeiten gestellt werden und dadurch Menschen zu bloßen Kostenfaktoren oder Gewinnquellen degradiert werden. Der Film fordert dazu auf, die dringende Frage zu stellen, wie ein Gesundheitssystem aussehen muss, das Menschlichkeit über Profit stellt.

​4 „Raise your voice - Kämpfe für den Frieden“ (Melinay, Emilia, Carl, Maxim, Ninh)

„Raise your voice – kämpfe für den Frieden“ versteht sich als eindringlicher Appell, die eigene Stimme gegen Konflikte, Kriege, Zerstörung, Vertreibung und Verzweiflung zu erheben – nicht nur im Sudan, sondern weltweit. In kraftvollen, intensiven und bewegenden Szenen macht der Film unmissverständlich deutlich, dass ein sicheres, freies und friedliches Leben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern Mut, Haltung und den entschlossenen Einsatz für das Gute und den Frieden erfordert.

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