von M. Horstmann
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Hunderte Schüler wandern für Wasser und sammeln Spenden

• Gemeinschaftsaktion zum Weltwassertag

In Mülheim an der Ruhr hat es sich zur guten Tradition entwickelt, rund um den Weltwassertag mit der Aktion „Wandern für Wasser“ auf globale Missstände und die zentrale Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. So beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 300 Schüler*innen der Luisenschule Mülheim, des Karl-Ziegler-Gymnasiums sowie der Willy-Brandt-Schule an der Aktion. Ausgestattet mit zuvor gefüllten Wasserflaschen legten sie den etwa drei Kilometer langen Weg vom Haus Ruhrnatur bis zum Aquarius Wassermuseum zurück.

Damit machten sie deutlich, was für viele Kinder weltweit zum Alltag gehört: In Regionen ohne verlässliche Trinkwasserversorgung müssen vor allem die Jüngsten oft täglich weite Strecken zu Wasserstellen zurücklegen und Wasser – häufig von zweifelhafter Qualität – in ihre Dörfer transportieren. Für viele Mädchen und Jungen bestimmt dieses Wasserschleppen den Alltag, während Schulbesuch und Bildung in den Hintergrund rücken.

In unserer Region ist die Situation hingegen deutlich komfortabler. „Wir drehen den Wasserhahn auf und erhalten jederzeit frisches Trinkwasser in beliebiger Menge. Das ist für uns selbstverständlich geworden, sodass wir kaum noch darüber nachdenken“, erklärt Simone Ehlen und verweist damit auf den hohen Versorgungsstandard vor Ort.

Spenden für Wasserprojekte
„Die Aktion soll mehr sein als nur ein gemeinsamer Spaziergang“, betont Hendrik Zerres, amtierender Präsident des beteiligten Rotary Clubs Mülheim-Uhlenhorst und selbst dreifacher Vater. „Indem die Schüler*innen Wasser über mehrere Kilometer tragen, erleben sie ganz konkret, welche Belastung für viele Kinder weltweit zum Alltag gehört. Genau dieses Bewusstsein wollen wir schaffen.“
Gleichzeitig verfolgt das Projekt ein klares Ziel: Es werden Spenden für ein wasserwirtschaftliche Projekte der Kindernothilfe in Burundi gesammelt. Durch die Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Verhältnis 1:3 wird jeder gespendete Euro vervierfacht – sodass am Ende ein Vielfaches der ursprünglichen Summe in den Ausbau der Wasserversorgung fließen kann.
Internationaler Tag des Wassers
Der Tag des Wassers wurde 1992 durch die UN-Generalversammlung in einer Resolution beschlossen. Alle Staaten sind aufgefordert, diesen Tag der Umsetzung der UN-Empfehlungen zu widmen und geeignete konkrete Maßnahmen auf nationaler Ebene durchzuführen. Seit 1993 findet der Weltwassertag jedes Jahr am 22. März statt.

2026 steht er unter dem Motto „Water and Gender - „Wasser und Geschlecht“ und rückt die enge Verbindung zwischen sicherem Zugang zu Wasser und Geschlechtergerechtigkeit in den Fokus. Es macht deutlich, dass besonders Frauen und Mädchen weltweit überproportional von Wasserknappheit betroffen sind. Der Slogan „Where water flows, equality grows“ betont, dass nachhaltige Wasserlösungen auch zur Förderung von Chancengleichheit beitragen.

Weitergehende Informationen:

World Water Day | United Nations

World Water Day | UN-Water

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